Dezember 2025 – Das Zwischenahner Meer wird ferngesteuert
Seit November kann der Abfluss aus dem Zwischenahner Meer vom Leitstand der Ammerländer Wasseracht aus nun endlich aus der Ferne geregelt werden. Die Automatisierung des Aue Wehres ermöglicht nun verschiedene automatische Steuerungsoptionen, u.a. auch eine Güte-optimierte Steuerung in Abhängigkeit der Sauerstoffwerte im Meer und in der Aue.
Die Umsetzung des Betriebsplanes zur Steuerung des Wasserstandes im Meer wird nun deutlich vereinfacht. In Abhängigkeit des Zustroms regelt das Wehr sich
automatisch, um den vorgegebenen Ziel-Wasserstand im Meer einzuhalten.
Auch verschiedene Abflussszenarien können eingestellt werden, um – wie beim Weihnachtshochwasser 2023/24 – die Wasserabgabe in die Aue in Richtung Edewecht zu optimieren. Ein weiterer Meilenstein zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in unserer Heimat.
Als nächstes folgt nun die Automatisierung des Speckener Wehres beim Spieker in der Ortsmitte von Bad Zwischenahn. Wir bleiben dran…
September 2025 – Baumaßnahme am Schöpfwerk Augustfehn II abgeschlossen
Nach rd. 4 Wochen Bauzeit werden die Sanierungsmaßnahmen am Schöpfwerksauslauf in Augustfehn II heute abgeschlossen: Die rd. 10 m lange Auslaufleitung unter der Straße „Am Kanal“ wurde – als Kunststoffrohr DN 800 – komplett ausgetauscht.
Eine Wasserleitung vom OOWV wurde in dem Zuge tiefer gelegt. Der Stellplatz für die zapfwellenbetriebene Notfallpumpe der AWA wurde befestigt. Alles ist wieder im ursprünglichen Zustand. Die automatische Entwässerung für das 168 ha große Einzugsgebiet des Schöpfwerks ist wieder sichergestellt.
Ab heute Abend ist die Straße „Am Kanal“ dann wieder für den Verkehr freigegeben.
Die AWA danke allen für ihr Verständnis und ihre Geduld!
Das Schöpfwerk Augustfehn II am Augustfehn Kanal ist eines von 18 Schöpfwerken der Ammerländer Wasseracht (AWA). Es entwässert eine Fläche von rd. 168 ha und ist ein unverzichtbarer Bestandteil zur Sicherstellung der Hochwassersicherheit in der Region. Die inzwischen rd. 63 Jahre alte Rohrleitung (Durchmesser 80 cm) zwischen dem Schöpfwerk und dem Kanal ist defekt und muss dringend erneuert werden.
Die Baumaßnahmen der AWA zur Erweiterung des Mahlbusens am Schöpfwerk Augustfehn II sind abgeschlossen. Durch die Aufweitung der Wasserfläche wurde deutlich mehr Raum zum Rückhalt von Oberflächenwasser geschaffen und damit der Schöpfwerksbetrieb optimiert. Eine Insel im Mahlbusen wurde belassen, um dort einen
Rückzugsraum für die Tierwelt zu schaffen. Inselseitig wurden Steilkanten mit Nistmöglichkeiten für Eisvogel, Sandschwalbe & Co hergestellt. Landseitig sorgen Flachwasserzonen mit wechselnden Böschungsneigungen für gute Bedingungen für Flora und Fauna. Mit dem Aushubmaterial wurde eine Wallhecke errichtet, die jetzt im Nachgang – zusammen mit der Erstbepflanzung der Flachwasserzonen – noch bepflanzt wird. Im Ergebnis sicherlich ein Eldorado für die Natur. Wasserwirtschaftler und Naturschützer sind sich einig: Ein gelungenes Gemeinschaftsprojekt!
… oder je mehr desto besser! Dieses Motto gilt für das Volumen zum Rückhalt von Oberflächenwasser insbesondere bei Extremereignissen, wie wir sie gemeinsam im letzten Jahr am 3. und am 13. August vor allem in der Gemeinde Apen erleben mussten. Offene Gräben und große Mahlbusen, also die Teiche vor den Schöpfwerken, tragen erheblich zur Verbesserung der Hochwassersicherheit bei.
Am Schöpfwerk Augustfehn II wird der vorhandene Mahlbusen aktuell entschlammt und zusätzlich erweitert. Im hinteren Bereich wird die Wasserfläche vergrößert und damit mehr Volumen für den Rückhalt geschaffen. Durch eine naturnahe Umsetzung mit geschwungenen Böschungen und variablen Böschungsneigungen sowie der Herstellung einer kleinen Insel soll dieser ohnehin schon naturnahe Lebensraum weiter ökologisch aufgewertet werden. Insgesamt eine gelungene Kombination aus Wasserwirtschaft und Naturschutz.
Ein besonderer Dank geht dabei an die Familie Claus, die die Fläche für die Erweiterung zur Verfügung stellt!
Die letzte Aufreinigung des Mahlbusens am Schöpfwerk Apen-Nord – also des Teichs vor dem Schöpfwerk – ist schon lange her. Entsprechend groß waren die Schlamm-Ablagerungen auf dem Grund des Gewässers.
Das erforderliche Wasservolumen war entsprechend deutlich reduziert. Es bestand dringender Handlungsbedarf, um die ordnungsgemäße Entwässerung über das Schöpfwerk Apen-Nord mit einer Gesamtleistung von 1200 l/sec wieder herzustellen.
Februar 2025 – Schöpfwerk Edewecht optimiert
Die Ammerländer Wasseracht hat im letzten Jahr den Mahlbusen am Schöpfwerk Edewecht – also den Teich vor dem Schöpfwerk – vergrößert. Ergänzend zum vorhandenen Rückhaltebecken wird das dem Schöpfwerk zufließende Oberflächenwasser im Mahlbusen zwischengespeichert. Der Betrieb der beiden Pumpen – zusammen haben sie eine Leistung von 1.900 Litern pro Sekunde – wird dadurch optimiert.
Juni 2023 – Pegelanzeige Schöpfwerk Augustfehn I
Die Schöpfwerke der Ammerländer Wasseracht (AWA) sind ein zentraler Baustein der regionalen Wasserwirtschaft in unserer Heimat. Platt gesagt: Ohne Schöpfwerke kein Leben und Wirtschaften im tief liegenden Leda-Jümme-Gebiet – auch nicht in Augustfehn.
So wichtig diese Bauwerke für die Daseinsvorsoge auch sind, so unscheinbar sind sie auch. Viele Einwohner im Pumpgebiet laufen ahnungslos an Ihnen vorbei. Alle haben sich an die reibungslose Entwässerung gewöhnt – auf die Arbeit der AWA und seiner Bauwerke ist Verlass! Das galt auch oder insbesondere für das Weihnachtshochwasser 2023.
Dezember 2023 – Hochwasser 2023- 2024
Das Jahr 2023 war ein Jahr der Extreme – auch in wasserwirtschaftlicher Hinsicht. Vor diesem Hintergrund gibt die Ammerländer Wasseracht (AWA) diese Sonderbeilage heraus, um Zahlen, Daten und Fakten zu präsentieren und oft gestellte Fragen zu beantworten. [Mehr lesen]
Weitere Luftbilder mit freundlicher Genehmigung der Drohneneinheit Kreisfeuerwehr Ammerland und Hartmut Ahlers.
November 2023 – Nicht ganz dicht!…

… ist bzw. war das Dach des Aue Wehres in Bad Zwischenahn. Das Aue Wehr regelt den Wasserstand im Zwischenahner Meer und wird von der Ammerländer Wasseracht gesteuert. Das Dach des 1977 errichteten Betriebsgebäudes war in die Jahre gekommen und wurde nun von der AWA umfangreich saniert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Im nächsten Jahr ist noch die Automatisierung der Steuerung geplant. Wir werden weiter berichten… 
August 2023 – Wasseracht „verliert“ xx Jahre Wissen
In einer schönen Feierstunde hat die Ammerländer Wasseracht ihre langjährige Mitarbeiterin Jutta Jelken und ihre Kollegen Ronald Jelken und Jann-Onno Onkes verabschiedet.
Jutta Jelken war sage und schreibe 36 Jahre beim Verband tätig und hat in dieser Zeit mehrere Verbandsvorsteher kommen und gehen sehen. Zusammen mit Ihrem Ehemann
Ronald, der 7 Jahre im Dienste der Wasseracht stand, kann Sie nun ihren „Unruhestand“ genießen. Ihre Aktentasche und das berühmte Klemmbrett wurden ihr als Abschiedsgeschenk überreicht.
Jann-Onno Onkes hat nach rd. 6 Jahren bei der AWA sich mehr in Richtung Heimat orientiert und eine Stelle bei der Stadt Oldenburg angetreten. Wir wünschen ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute.
März 2023 – Ammerländer Wasseracht schafft Platz
Entschlammung des Mahlbusens am Schöpfwerk Apen Süd
Mit Hilfe eines Schwimmbaggers wurde in den vergangenen Tagen der Mahlbusen am Schöpfwerk „Apen Süd“, also an der Großen Süderbäke bei Möbel Eilers, aufgereinigt. Als Mahlbusen bezeichnet man die Becken vor den Schöpfwerken, in denen sich das Wasser sammeln kann um dann im Pumpbetrieb vom Schöpfwerk in den Vorfluter (hier Große Süderbäke) gepumpt zu werden. Ohne diesen Mahlbusen reißt der Wasserabfluss ab, da das Schöpfwerk mehr Wasser pumpen kann als über den Graben dem Schöpfwerk zuläuft.
Mit den Jahren hat sich der Mahlbusen vor den Schöpfwerk „Apen Süd“ immer weiter mit Schlamm, Blättern und sonstigem organischen Material zugesetzt.
Der erforderliche Stauraum für das Wasser hat sich stetig verkleinert. Jetzt wurde in einer großen Aktion das Material mit dem Schwimmbagger ausgebaggert und mit einer sogenannter Schute an Land gebracht. Ein zweiter Bagger hat das Material dann in den angrenzenden Flächen verteilt.
Mit dem wiederhergestellten Stauraum im Mahlbusen ist die ordnungsgemäße Entwässerung in dem 320 ha großen Einzugsgebiet des Schöpfwerks „Apen Süd“ nun wieder optimal aufgestellt. In der nächsten Zeit werden alle Mahlbusen vor den Schöpfwerken der AWA überprüft – bei Bedarf wird auch hier dann Platz geschaffen.
100 Jahre Ammerländer Wasseracht – ein Grund zu feiern
Das 100-jährige Bestehen nehmen die Oldenburger Wasserachten zum Anlass, diese Festbroschüre herauszugeben, in der die Entstehungsgeschichte, die Entwicklung und die zukünftigen Herausforderungen für die Wasserachten ausführlich erläutert werden. Ein Interessanter Ausflug in die wasserwirtschaftliche Geschichte unserer Region, die vielfach bereits in Vergessenheit geraten ist. Nur durch die konsequente und dabei gleichzeitig artenschonende Entwässerung ist Leben und Wirtschaften in unserer Heimat überhaupt möglich. Kommen Sie bei Fragen gerne auf uns zu.
Schlüsselübergabe bei der Wasseracht
Am 1. Juli hat die offizielle Schlüsselübergabe bei der Ammerländer Wasseracht stattgefunden: Neuer Verbandsvorsteher ist Eckhard Thye, Landwirt aus Linswege und langjähriger Stellvertreter des scheidenden Verbandsvorstehers Klarmann.

Johann Klarmann war 35 Jahre im Vorstand der Ammerländer Wasseracht tätig, 10 Jahre davon als Vorsteher des Verbandes. Er wünschte seinem Nachfolger bei der Amtsübergabe für das neue Ehrenamt viel Erfolg und eine stets glückliche Hand.









